Unsere Philosophie


„Dass Großfamilien oder Mehrgenerationen unter einem Dach wohnen, gibt es heutzutage so gut wie nicht mehr“, so der Geschäftsführer der ViertelGrün GmbH. Früher habe man sich innerhalb der Familie unterstützt – sei es bei der Kinder-, Kranken- oder Altenbetreuung. Diese familiäre Struktur will „ViertelGrün“ nachempfinden. Die Wohngruppen sind deshalb so angelegt, dass die gegenseitige Hilfe im Vordergrund steht. „Wir wollen den Menschen sinnvolle Aufgaben geben, denn nur so erhalten sie langfristig ihre Selbstständigkeit“, betont Matthias W. Löer. Das fängt bei der Zubereitung der täglichen Mahlzeiten oder der Gartenpflege an und hört bei der Unterstützung zum Beispiel beim Ankleiden auf. Das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist hierzulande in dieser Form nur selten anzutreffen. „Andere Länder wie Schweden oder die Niederlande sind uns deutlich voraus“, weiß Matthias W. Löer, der in den letzten Jahren entsprechende Einrichtungen besucht und viele Anregungen für sein eigenes Projekt mitgenommen hat. Manchmal könne man schon mit Kleinigkeiten wie spezieller Architektur oder Einrichtung erreichen, dass sich Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen wohler fühlen. „Das Miteinander funktioniert dadurch viel besser.“

Im gemeinschaftlichen Miteinander und einer angenehmen Atmosphäre liege der Schlüssel zum Erfolg. „Nicht nur die Bewohner müssen sich wohl fühlen, sondern auch Mitarbeiter und Besucher.“ Von den Angehörigen erwarte am eine „aktive Zusammenarbeit und Beteiligung“. Verschiedene Feste, die von den Bewohnern vorbereitet werden, bringen alle Beteiligten mehrmals im Jahr zusammen. „So erreichen wir ein Gemeinschaftsgefühl, von dem letztlich alle profitieren.“

Die Idee von ViertelGrün


Die Erinnerung an die Situation der eigenen Großeltern war der Auslöser, aus dem die Idee von „ViertelGrün“ entstand. Mit deutlichem Unbehagen denkt Matthias W. Löer an die Zeit zurück, in der er seine Großeltern im Pflegeheim besuchte: „Zwischenmenschliches, Erhaltung der Selbstständigkeit, sinnvolle Tagesbeschäftigungen – all das wurde dort komplett vernachlässigt.“ Und genau das steht in der neuen Wohnanlage am Asselner Hellweg im Mittelpunkt.

Planetree e.V.


Mit Planetree arbeiten heißt: mit PatientInnen und Familien auf Augenhöhe umgehen. Eine Versorgung, wie sie sich für sich selbst und unsere Angehörigen wünschen.

Planetree wurde 1978 in den USA von der damaligen Krankenhauspatientin Angelica Thieriot gegründet. Nicht dass sie sich medizinische nicht gut aufgehoben fühlte. Aber was sie störte war der persönliche Umgang, Mangel an Information und Aufmerksamkeit für Ihre Person. Um dies nachhaltig zu ändern gründete sie gemeinsam mit Ärzten, Architekten, Künstler und Patienten die gemeinnützige Organisation Planetree. Benannt nach der Platane (Englisch: Planetree); der Baum, unter dem Hippokrates seinen Schülern beibrachte das Patienten aus Körpern und Seele bestehen, und beide zur Heilung angesprochen werden müssen. Im Planetree-Netzwerk sammeln Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Praxen Erfahrungen zu patientengerechterer Versorgung. Das heißt: PatientInnen und ihre Angehörigen werden soweit wie möglich mindestens als gleichberechtigter Partner in allen Vorgängen der Behandlung und Pflege mit einbezogen. Charakteristisch tragen sie messbar zur Qualität und Sicherheit in der Einrichtung bei.

Seit Gründung der gemeinnützigen Organisation hat Planetree dazu beigetragen, in Gesundheitseinrichtungen den Umgang mit Patienten zu besser, zu fördern und mit den Patienten auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Inzwischen besteht das Netzwerk weltweit aus mehr als 900 Organisationen in 21 Ländern. In Europa gibt es Planetree-Einrichtungen in den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Deutschland. Das ViertelGrün ist eine von zwei Einrichtungen in Deutschland die diesen Umgang auf Augenhöhe nach Planetree Vorbild praktiziert.



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